• Sensomotorik mit verschiedenen Ansichten

    Die Methode der Sensomotorik wird immer geläufiger, da die meisten erkennen, daß eine orthopädische Einlage mit ihren Eigenschaften als passives Stützelement auf Dauer keine ausreichende Wirkung hat und Problemlösung bietet.

    Meine Erfahrung sind jedoch sehr vielfältig und ich stelle immer wieder fest, daß unter den Deckmatel der Sensomotorik Einlagen mit sensomotorischen Elementen hergestellt werden, diese aber  auf die Bedürfnisse eines einzelnen nicht oder nur halbherzig hergestellt sind.

    So kann es nicht sein, daß bei ungleicher Bewegungsausführung von Fuß-, Bein-, Hüft und restlichen Körperachsen eine Einlage symetrisch aufgebaut ist.

    Eine Einlage, egal ob orthopädische, postural oder sensomotorisch, muß den Bedürfnissen eines Einzelnen angepaßt sein und Bewegungsachsen so stabilisiert werden, daß keine einseitige Belastung entsteht.

    Ein typisches Beispiel sind die hier gezeigten Bilder.

    Die Athletin hat in Ihren Schuhen eine sensomotorische Einlage.
    Das linke Bild zeigt eine deutliche Rotation des Oberschenkels nach innen und damit eine Abweichung von 7-8 Grad.

    Der gemessene Winkel ist weit außerhalb des Kompensationsbereiches und führt auf Dauer zu einer Abnutzung des Knorpels, Überlastung der Menisken und Kreuzbänder.

    Das rechte Bild hingegen zeigt eine Innenrotation des Oberschenkels nach innen mit einer gleichzeitigen Unterschenkelrotation. Hier wirken verschiedene Rotationen auf das Knie, die eine Dauerfehlbelastung darstellen und Knie, Menisken und Kreuzbänder überlasten.

    Eine Überprüfung der Beckenstatik und des Körpergleichgewichtszustandes auf der Druckmeßplatte zeigte, daß sowohl die Beckenverdrehung als auch der Körpergleichgewichtszustandes in der Einlage nicht berücksichtigt wurde.

    Eine Betrachtung der Einlage zeigte sogar, daß diese im Mittelfuß symetrisch aufgebaut war und im Vorfuß durch eine Außenranderhöhung die Knie-X-Beinstellung noch verstärkte.

     

     

     

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